Schneewittchenschnittchen – Schneewittchenkuchen mal anders

Wenn ich an Schneewittchen denke, habe ich eine blasse junge Frau vor mir, die knallrote Lippen und rabenschwarzes Haar hat. Dass man nach dieser jungen Dame einen Kuchen benannt hat, ist mir viele Jahre lang fremd gewesen. Bis ich das erste Mal Schneewittchenkuchen gegessen habe.

Schneewittchenkuchen

Es hat dann noch einmal ein bisschen gedauert, bis ich realisiert habe, dass das eine Donauwelle ist. Ich esse Schneewittchenkuchen sehr gern, hab ihn aber noch nie selbst gemacht, weil ich mit Buttercreme bisher immer nur mäßig erfolgreich war. Daher habe ich hier ein paar Schneewittchenschnittchen kreiert, die ohne Buttercreme auskommen.

Schneewittchenkuchen

Die Sauerkirschen kommen außerdem nicht in den Teig, sondern auf die frische Quarkcreme obendrauf. Getoppt wird das Ganze von einer leckeren zimtigen Schokosauce. Die kann man gut auf Vorrat produzieren und hält sich im Kühlschrank ewig. Die Schokosauce passt hervorragend zu Eis, Pancakes oder zu allem anderen, was nach einer Schokosauce verlangt. Da diese Sauce im Kühlschrank fest wird, muss sie vor dem Verzehr etwas erwärmt werden. Das geht am Besten im Wasserbad.

 

Schneewittchenschnittchen – ein etwas anderer Schneewittchenkuchen

Für ein Blech brauchst du:

  • 6 Eier
  • 500 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 100 g Mehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • ½ Backpulver
  • 1 kg Quark
  • 600 ml Sahne
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Beutel Agartine (alternativ: 6 Blatt Gelatine)
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • Zimt
  • 20 g Speisestärke
  • 150 g Schokolade (je nach Geschmack: Zartbitter- oder Vollmilchschokolade, oder gemischt)

So wird’s gemacht:

  1. Für den Schokobisquitboden die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Die Eigelbe mit 100 g Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. 100g Mehl, 2 EL Kakaopulver und das Backpulver mischen und über die Ei-Zucker-Masse sieben. Das Mehl vorsichtig unterheben. Anschließend von Hand den Eischnee unterheben. Den Schokoladenteig auf ein Backblech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen.
  2. Die Sahne steif schlagen. Den Quark mit 200 g Zucker, dem Vanillemark und dem Zitronensaft glattrühren. Die geschlagene Sahne von Hand unterheben. Die Agartine (oder Gelatine) nach Packungsanleitung zubereiten und unter die Quarkcreme rühren. Auf den erkalteten Bisquitboden streichen und kalt stellen.
  3. Die Sauerkirschen sehr gut abtropfen lassen. Den Saft dabei auffangen und 300 ml abmessen. Den Kirschsaft mit einer Prise Zimt und 150 g Zucker aufkochen. Die Speisestärke mit einem Schluck Wasser glattrühren und damit den kochenden Kirschsaft andicken. Kurz köcheln lassen. Die Sauerkirschen unterrühren. Etwas abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit für die Schokoladensauce 200 ml Wasser mit 50 g Zucker, einer Prise Zimt und 2 EL Kakao aufkochen lassen. Die Schokolade grob hacken und darin schmelzen. Ebenfalls abkühlen lassen.
  5. Die abgekühlten Kirschen auf die Quarkcreme klecksen und die Schokoladensauce darüber geben.

Tipp: Die Quarkcreme lässt sich auch super mit den Kirschen und der Schokosauce als Dessert servieren.

Lasst es euch schmecken!

Eure Monique

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