Der Klassiker für den Herbst: Pumpkin Cheesecake

Heute habe ich einen richtigen Klassiker für euch: Käsekuchen. Aber nicht den einfachen Käsekuchen, wie die angestaubte Tante ihn immer macht, sondern ein bisschen aufgemöbelt mit Kürbis. Es gibt einen feinen, würzigen Pumpkin Cheesecake. Schließlich ist Herbst draußen.

Pumpkin Cheesecake

Kürbis ist eines meiner liebsten Herbstgemüse. Er lässt sich vielseitig verwenden und schmeckt einfach immer gut. Egal ob man einen Kuchen daraus macht oder eine Suppe. Kürbis geht gerade im Herbst immer. Im Käsekuchen macht sich der Kürbis hervorragend, weil er super mit den weihnachtlichen Gewürzen harmonisiert. Außerdem ist er saftig und cremig, wie man es von einem Cheesecake erwartet.

Ein bisschen Arbeit macht der Pumpkin Cheesecake schon. Bevor es ans Backen an sich geht, muss erst einmal das Kürbispüree hergestellt werden. In nehme zum Kochen und Backen am liebsten den Hokkaido. Er lässt sich am leichtesten verarbeiten, da er nicht geschält werden muss. Außerdem mag ich sein leuchtendes Orange. Aber es lässt sich auch jeder andere Kürbis verwenden, nur solltest du die dann schälen, bevor du sie weiter verarbeiten kannst.

Um das Schälen etwas zu erleichtern, kannst du den Kürbis mit Schale im Ofen garen. Dazu halbierst du den Kürbis und schneidest ihn in Spalten. Das Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen. Die Kürbisspalten im Ofen bei 180°C für ca. 20 bis 30 Minuten (je nach Größe der Spalten) garen. Anschließend den Kürbis abkühlen lassen und die Schale abziehen oder mit einem kleinen scharfen Messer abschneiden.

Pumpkin Cheesecake

 

Pumpkin Cheesecake

Für eine Springform brauchst du:

  • 200 g Löffelbisquit
  • 90 g Butter
  • ½ Hokkaido
  • 500 g Magerquark
  • 300 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 100g Saure Sahne
  • 300 g + 4 EL Zucker
  • 2 Vanillezucker
  • 1 EL Stärke
  • ½ TL Zimt
  • 1 Msp. gemahlenen Ingwer
  • 1 Msp. gemahlene Muskatnuss
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 4 Eier
  • 150 g Nüsse (z.B. Walnüsse)
  • Schokoladensauce (z.B. aus diesem Rezept hier)

So wird’s gemacht:

  1. Den Kürbis garen (siehe oben) und zu einem feinen Püree verarbeiten. Am besten durch ein Sieb streichen. Abkühlen lassen.
  2. Die Löffelbisquit fein zerbröseln. Die Butter vorsichtig erhitzen, bis sie flüssig ist. Unter die Löffelbisquitbrösel mischen und zu einem krümeligen Teig verkneten.
  3. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die feuchten Bisquitkrümel darauf geben. Mit den Händen zu einem festen Kuchenboden andrücken.
  4. Den Quark mit dem Frischkäse und der Sauren Sahne zu einer glatten Creme verrühren. Stärke, 300 g Zucker und Vanillezucker unterrühren. Die Eier ebenfalls unterrühren.
  5. Den Teig halbieren. Eine Hälfte mit den Gewürzen und dem Kürbispüree vermischen und vorsichtig auf den Löffelbisquitboden geben. Die verbliebene andere Quarkcreme vorsichtig mit einem Löffel auf die Kürbiscreme geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 50 bis 60 Min. backen (aber nicht braun werden lassen).
  6. Die Nüsse grob hacken. In einer Pfanne den verbliebenen Zucker schmelzen und leicht anbräunen lassen. Die Nüsse zugeben und gut verrühren. Die karamellisierten Nüsse auf Backpapier geben und mit zwei Gabeln auseinander ziehen. Abkühlen lassen.
  7. Den erkalteten Kuchen mit den Nüssen und der Schokoladensauce servieren.

Tipp: Den Kuchen am besten einen Tag vorher backen, damit er bisschen durchziehen kann.

Eure Monique

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